Alle Jahre wieder! An Rinn im Universum

 

„An Rinn“-Konzert im Advent hat Tradition in Bramsche

Schon zur langen Tradition gehört es, das im Bramscher Universum Folkklänge zur Weihnachtszeit ertönen. Auch dieses Mal lud „An Rinn“ rund um das Bramscher Musik Urgestein Brian McSheffrey wieder ein. Das Konzert war bei seiner 25. Ausgabe, wie in den vergangenen Jahren, bis auf den letzten Platz ausverkauft.

230 Besucher waren an diesem Abend gekommen in eine der wohl schönsten Locations die Bramsche zu bieten hat. Dazu gab es das traditionelle dunkle irische mit Stickstoff gezapfte Bier, was bei den Besuchern großen Anklang fand. Besser konnte der Abend dann auch nicht beginnen. Mit einem kräftigen „Good evening“ begrüßte Brian McSheffrey um kurz nach 20 Uhr sein Publikum.  

Nach der kurzen Begrüßung durch Brain machten die Gäste von Stout den Anfang. Mit dabei hatten sie raue Pub-Songs aber auch traditionelle Irische Musik, der sie auf ihre Art Leben einhauchten. Beim Bramscher Publikum kam das sehr gut an. Die Bramscher waren von der ersten Minuten taktsicher beim mitklatschen.

Dann ging es los mit den Musikern von „An Rinn“. Auch dieses Mal wieder mit einem großen Repertoire an schottisch-irischer Folkmusik. Anfangs war das Publikum noch etwas zurückhaltend, was bei „Stout“ noch so kräftig mitgegangen war. Brain schaffte es aber mit viel Witz und irischem „Garn“ zwischen den Songs, dann doch das Publikum abzuholen. Dazu boten die 6 Musiker unwahrscheinlich viel Spielfreude und beherrschten ihre verschiedenen Musikinstrumente wie z.B. Geige, Banjo und Flöte. 

Die zweite Hälfte des Konzertes begann wie die Erste gemeinsam mit „Stout“, das Publikum wieder taktsicher und am mitsingen.

„An Rinn“ widmeten ihren ersten Song nach der Pause „I Love Hope“ einem Stammgast der Weihnachtskonzerte, der vor kurzem verstorben ist. Das Publikum war in der zweiten Hälfte auch etwas aufgelockerter und beim mitklatschen kräftig dabei. Lag es am dunklen Zaubertrank aus Irland? Nein, die Stimmung war großartig und die Band auch nicht mehr so zurückhaltend wie am Beginn. Auch neue Songs durften nicht fehlen, wie die Geschichte über einen weiblichen Elvis Fan.

Etwas besinnlicher wurde es bei „Little Drummer Boy“ den sich die Sängerin Anke Morhaus so sehr gewünscht hatte. Wann und wo als hier können wir sonst Weihnachtslieder singen. Unterstützt wurde Sie beim Song mit kräftigem A-Capella Sound der restlichen Band.

Zum Abschluss des Abends wurde „An Rinn“ noch einmal von Mario Kuzyna und Simon Scherer von „Stout“ unterstützt, oder wie Brain mehrfach betonte „die jungen Leute“. Die Stimmung war bei den Zugaben auf dem Höhepunkt und die Musiker auf der Bühne wurden kräftig vom Publikum unterstützt. Etwas Enttäuschung machte sich gegen 23 Uhr bereit, da das Konzert bereits zu Ende war. Aber wie wir „An Rinn“ kennen, wird es auch 2019 sicherlich ein Weihnachtskonzert geben, getreu dem Motto – alle Jahre wieder.

Der von mir geschriebene Artikel und Fotos sind auch in der Neuen Osnabrücker Zeitung erschienen: 

https://www.noz.de/lokales/bramsche/artikel/1604152/an-rinn-konzert-im-advent-hat-tradition-in-bramsche

1 2 3